Letzte Aktualisierung am: 14.11.2014 Kontakt Impressum

Grundidee

Eigentlich waren die beiden Bewohner des großen Sumpfaquariums gar nicht geplant, jedoch scheint eine Planung bei diesem Hobby nicht immer zu gelingen. So kam ich also zu einer Chin. Dreikielschildkröte (Mauremys reevesii) und zu einer kleinen Tropfenschildkröte (Clemmys guttata).

Zum asiatischen Vertreter kam ich über einen Aufruf des Tierheims Kassel in Zusammenarbeit mit der Schildkrötenauffangstation wasserschildkroeten.eu. Ein kleiner Junge hatte das Tier angeblich an einem Fluss gefunden und es zum Tierheim gebracht. Nach ein paar Tagen Planung (wie immer) und Überlegung, fand das Tier den Weg zu mir nach Baden-Württemberg. Dies war dann im Winter 2010. Nach kurzer Eingewöhnung folgte dann doch noch eine verminderte Aktivitätsphase. Nach der Auswinterung zog die kleine Schildkröte direkt in das neue Aquarium im Gewächshaus Allgäu.

In den kommenden Wochen musste ich dann relativ schnell feststellen, dass das Wasser in dem Aquarium leider doch viel schneller abkühlte, als im großen Innenteich mit fast 900 Litern. Das Haus kühlte also für die Wasserschildkrötenhaltung in Aquarien generell zu schnell aus. Die weitere Geschichte findet man hier.

So zog der kleine Asiate dann also mit in das neue Allplanta.
Und wie das halt so ist in der Schildkrötenhaltung, "verirren" sich manchmal einfach neue Tiere zu einem. So auch dann die kleine Guttata. Wobei auch hier wieder erwähnt werden muss, dass die Überlegung schon seit Jahren bestanden haben. Es war also alles andere als ein Spontankauf.
Die kleine Tropfenschildkröte zog genau wie der Asiate (oder auch Asiatin) in ein 80er Becken ins Allplanta.

Glaubt man manchen Buch- oder Websiteautoren, so reichen die 80er Becken ein Leben lang für die Tiere. Ich bin da anderer Meinung.
Noch bevor wir die kleine Tropfenschildkröte beim Züchter holten, bestand schon der Plan für ein großes Sumpfaquarium im Gewächshaus.

Da beide Arten eher "Sumpfbewohner" sind, bestellte ich noch im Sommer 2011 ein flaches Aquarium mit den Maßen 180x80x30 cm. Das Becken war 2011 in der Mitte durch eine schwarze Kunststoffscheibe geteilt. Nach einem Sommer mit getrennter Haltung, beschloss ich nach längerer Überlegung die Tiere gemeinsam zu halten. Beide Arten ähnelten sich in der Haltung. Auch das Aquarium ist groß genug, um den Tieren viele Rückzugsmöglichkeiten so bieten. So gestaltete ich das Becken ein wenig anders, um den Bedürfnissen der Tiere gerecht zu werden.


Durch die Größe des Beckens und den Filtertopf, der im Boden eingegraben war, erhoffte ich mir eine konstantere Wassertemperatur auch bei starkem Wetterumschwung.
Alle weitere Informationen finden Sie nun relativ genau auf den kommenden Seiten beschrieben.